DevLog #10 — Der erste Mitarbeiter: RiverTycoon wird zur Firma
Das MVP-Ziel ist erreicht: Du stellst deinen ersten Mitarbeiter ein, verteilst Projektschritte zwischen dir und ihm — und während er arbeitet, kümmerst du dich um den Rest. Aus der Job-Simulation ist ein Unternehmen geworden.
Das MVP-Ziel ist erreicht
Als RiverTycoon geplant wurde, stand in der Vision ein klarer erster Meilenstein: spielbar bis zum ersten Mitarbeiter samt eigenem Raum. Seit dem 1. Oktober ist genau das im Spiel — gebaut Ende September, am Telefon abgenommen und zusammengeführt am 1. Oktober.
Die Team-App
Nach dem Aufstieg zu Tier 2 erscheint im WorkOS eine neue App: Team. Dort wartet dein erster Bewerber mit Profil und Konditionen: einmalig 500 € Gebühr, danach jeden Montag 600 € Gehalt — auch dann, wenn das Konto gerade leer ist. Einstellen ist also eine echte Entscheidung, keine Formsache.

Nach der Einstellung zieht er in den Teamraum, an seinen eigenen Schreibtisch — eine zweite Figur auf demselben Skelett wie deine, mit eigener Farbvariante.

Projekte in Schritten
Der eigentliche Sprung liegt in den Aufträgen: Grössere Projekte bestehen jetzt aus Arbeitsschritten mit Reihenfolge. Bei einer Vereins-App muss erst das Design stehen, bevor das Frontend beginnt; das Backend muss laufen, bevor der Server drankommt. Ein gesperrter Schritt sagt dir, worauf er wartet.

Du entscheidest, wer was übernimmt: Du arbeitest selbst am Design, gibst das Backend an deinen Mitarbeiter — oder überlässt ihm einen kleinen Auftrag ganz allein. Er arbeitet selbstständig von Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr, unterschiedlich schnell je nach Fähigkeit (stark im Backend, schwächer im Design), und macht nach jedem Schritt beim nächsten freien weiter. Das Projekt zahlt einmal, wenn alles fertig ist.


Aufträge, die eure gemeinsame Rechenleistung übersteigen, bleiben gesperrt — mit Grund: „braucht 300 Rechenleistung (die Firma hat 60)“. Wer wachsen will, muss also in beides investieren: Menschen und Maschinen.
Feinschliff aus dem Gerätelauf
- Die WorkOS-Uhr läuft langsamer, während du am Rechner sitzt: Eine Spielstunde dauert dort rund 40 Sekunden statt 10. Wer eine Mail liest, verliert nicht mehr den halben Vormittag.
- Freie, gesperrte und aktive Schritte sind auf einen Blick unterscheidbar; Knöpfe färben sich nicht mehr doppelt ein. Ein automatischer Wächter prüft das jetzt in jedem Fenster.
- Der Mitarbeiter sitzt wirklich auf seinem Stuhl, statt davor zu schweben.
Was technisch darunter liegt
EmploymentManager — Einstellung, Gebühr, Gehalt jeden Montag
EmployeeWorkSchedule — Mitarbeiter arbeitet Mo–Fr 9–17 Uhr selbsttätig
JobStep — Projekte aus Schritten mit Sperren und Reihenfolge
TeamApp — Profil, Zustand, Übergabe von Schritten und Aufträgen
WorkOSController — verlangsamt die Spielzeit, solange der Rechner offen ist
GameSaveData v3 — Anstellung im Speicherstand, alte Stände laden weiter
Die Tests sind mitgewachsen: Seit dem Speicherstand im August von 451 auf heute rund 840 im Spielprojekt, dazu 465 in der gemeinsamen Kernbibliothek und 75 PlayMode-Tests — plus ein Prüfprotokoll für jeden Gerätelauf.
Was als Nächstes kommt
Mit dem ersten Mitarbeiter ist das MVP komplett. Bevor das nächste Epic startet, schliessen wir ein paar offene Fäden: die Ansicht weiter fürs Handy anpassen, den Tag-Nacht-Wechsel fertigstellen und die Strasse noch etwas einkleiden. Danach legen wir fest, wohin RiverTycoon als Nächstes wächst — mehr Mitarbeiter, mehr Räume, grössere Kunden.
Aus dem Studio
Abseits vom Spiel hat Pixel River Studio ein neues Angebot: Werbevideos im Motion-Graphics-Stil. Unser eigenes Video — 93 Sekunden darüber, wie viel von Ihrem Arbeitstag eigentlich Ihnen gehört — läuft ab sofort auf der Startseite.
Pixel River Studio · Solo Indie Dev · Nagold-Hochdorf, Baden-Württemberg
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